/Kirchen/pv-strasskirchen/bildpool/pv-strasskirchen.pngPfarrverband Straßkirchen

mit den Pfarreien
Kellberg, Straßkirchen,
Salzweg, Thyrnau
 
 
 

Der Herr ist gnädig und gerecht.

Unser Gott ist barmherzig.

Ps 116,5

Priesterweihe - geistliche Berufungen - Orden

Gott steht mit den Menschen in Beziehung. Er ruft jeden von uns auf seine Weise. Wie wir verschiedene Talente und Charismen haben, so gibt es auch verschiedene Berufungen.

Gott ruft mich als getauften Christen als

  • Mitmensch
  • Mutter und Vater
  • Diakon
  • Priester
  • Ordensfrau und Ordensmann

Um seine eigene Anrufung zu erspüren, bietet die Kirche Hilfen und Angebote.

Berufung statt Beruf

Die Frage nach dem richtigen Beruf bewegt heute Menschen mehr den je. Gab es früher hier wenig Auswahlfreiheiten und –möglichkeiten, so ist heute das Angebot und auch die mögliche Nachfrage unglaublich vielfältig. Der ideale Beruf dient heute nicht mehr nur zum Broterwerb, er sollte auch Freude bereiten, Sinn beinhalten, abwechslungsreich sein und möglichst noch gut bezahlt. Diese Kriterien könnte man noch individuell ausweiten. Je größer die Ansprüche, desto geringer wird aber auch die Auswahl an passenden Berufen. Jedenfalls fällt die Wahl gerade jungen Menschen am Ende der Schulzeit oft nicht gerade leicht. Zusätzlich gibt es auch viele Berufstätige, die nicht mehr mit Ihrer Arbeit zufrieden sind und etwas passenderem suchen.

Die Kirche bietet auf dem Markt der Berufe eine große Auswahl und ist deutschlandweit eine der größten Arbeitgeber. Neben den klassisch weltlichen Berufsgruppen gibt es hier aber auch pastorale Berufe, wie z.B. Diakon, Pastoralreferent/in, Priester und Gemeindereferent/in. Diese Berufe finden leider oft zu wenig Beachtung bei der Entscheidung. Meines Erachtens zu unrecht. Es gibt kaum eine spannendere und abwechslungsreichere Tätigkeit.

Ich persönlich bin sehr gerne Priester. Ich liebe es mit Menschen unterschiedlichster Art zu arbeiten. Der Dienst in der Kirche ist immer auch Arbeit am Reich Gottes hier auf Erden. Es ist schön im Namen Gottes für andere Menschen da zu sein und Gutes tun zu dürfen. Im pastoralen Dienst zeigt sich auch, dass der Beruf zugleich Berufung ist. Gott selber ist es, der einem in diesen Dienst gerufen hat.

Als ich 23 Jahre alt war, war ich auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens. Ich studierte damals Informatik in Passau. Nach einem Glaubenserlebnis veränderte sich mein Gottesbild. Seither ist Gott nicht fern, sondern mir ganz nahe. Ich spürte, dass er sich nach einer Beziehung zu mir sehnt und dass er mir persönlich in Jesus Christus begegnet. Nun suchte ich bei Gott Antworten auf die Frage nach dem Sinn meines Lebens. Er führte mich durch kleine Zeichen auf dem Weg zum Dienst des Priesters. Das Studium und auch die praktischen Ausbildungseinheiten waren sehr bereichernd. Bewegend war die Diakonenweihe und dann 2008 die Priesterweihe. Ich spürte, dass Gott mich trägt. Danach durfte ich 6 Jahre als Kaplan in der Pfarrei mitarbeiten, zuerst in Altötting dann in Pocking. Es war eine wunderschöne Zeit, in der ich die Gemeinschaft der Kirche vor Ort wie eine große Familie erfahren durfte. Seit 2014 bin ich nun als Studentenpfarrer an der Universität Passau tätig. Da mir die Arbeit in einem „normalen“ Pfarrverband sehr am Herzen liegt, habe ich gerne ja gesagt, als mich Pfarrer Alexander Aulinger um die Mitarbeit im Pfarrverband gefragt hat.

Gott hat mich in meinen nun schon 8 Dienstjahren als Diakon und Priester mit wunderbaren Erfahrungen beschenkt. Ich durfte unzählige Menschen kennenlernen und ein Stück weit mit ihnen gehen. Es waren fast immer wertvolle Begegnungen, getragen von dem Glauben, dass Gott mit dabei ist. Zu meinen wichtigsten Aufgaben zählt die Feier von Gottesdiensten. Hier erfahre ich am stärksten, was es heißt Priester zu sein und im Namen Jesu handeln zu dürfen. Egal zu welchen Anlässen, ich darf den Menschen Gottes Segen vermitteln. Dies erfüllt mich persönlich immer wieder mit Freude.

Rückblickend bin ich froh, dass nicht ich einen passenden Beruf suchen musste, sondern, dass Gott mir den richtigen Beruf gezeigt hat. Im Rahmen meiner Arbeit in der Berufungspastoral der Diözese Passau darf ich Menschen helfen ihrer Berufung nachzuspüren. Gott ruft heute genauso wie zu allen Zeiten Menschen in seinen Dienst. Die Zukunft der Kirche liegt in unserer aller Hand. Ich freue mich über jeden Menschen, der sich einlässt auf den Ruf Gottes. Ganz besonders freue ich mich über jeden, der Interesse zeigt an einem pastoralen Dienst in der Kirche. Wer hierzu Fragen hat, kann sich gerne bei mir unter 01712827124 oder andreas.erndl@bistum-passau.de melden.

Euer / Ihr Studentenpfarrer Andreas Erndl

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