Adventskalender

Diese Adventstüre wird erst ab dem
{(Datum)}. Dezember geöffnet.
Bitte noch etwas Geduld!

1. Dezember


„Denn verschlossen war das Tor“,  – Immer wieder singen wir davon im Advent. Ein Schlüssel öffnet – lässt neues herein. Im Advent soll auch wir Türen öffnet, zu unserem Mitmenschen – dort wo vielleicht eine Tür zugefallen ist,  macht der Advent Mut zum neuen Schritt, die Tür doch wieder zu öffnen. Und über allem steht das öffnen unserer Herzenstür für unseren Herrgott, so dass auch bei uns dass sich ereignet, was wir in der letzten Strophe des oben genannten Liedes singen:

„O Komm du Heiland Jesus Christ, mein Herzenstür dir offen ist“.

2. Dezember

Advent - eine Zeit des Schauens,
in allen Dingen Gott suchen,
Vordergründiges durchdringen,
Sinn und Wesen erkennen.

Advent - eine Zeit des Wachens,
aufmerksam werden für Gottes leisen Ruf.
Aufwachen aus dem Halbschlaf,
aus den bunten Tagträumereien,

Advent - eine Zeit der Erschütterung,
Vorurteile ablegen,
falsche Sicherheiten aufgeben,
das eigene Tun und Sein hinterfragen.

Advent - eine Zeit des Trostes,
da ist einer, der uns trägt und schützt,
der unsere Einsamkeit mit uns teilt,
der uns ermutigt und uns vertraut.

Irmela Mies-Suermann

3. Dezember

Gott ist
immer noch
auf Wohnungssuche
in der Kälte
einer gnadenlosen Zeit
klopft er
bei uns an
um uns
mit seinem Leben
zu erfüllen
damit wir
seiner Hoffnung
Raum geben
seine Verheißung weiter tragen
und zum Segen werden
für eine menschlichere Welt


Marianne Willemsen

4. Dezember


Die Tage werden kürzer und kälter.
Die erste Kerze, sie brennt.

Sie bringt Licht ins Dunkel. Im Advent will ich mit ein Licht anzünden, möchte zur Flamme werden für andere. Ein Licht der Freude und Zuversicht. Jeder Mensch hat im Leben „seinen“ Stern. Ich muss nur erkennen zwischen all den grellen Lichtern, die um mich aufleuchten: jenen einen Stern, der mich ganz persönlich meint. Gottes Licht lebt in mir, und ich ahne, dass es mich zur Krippe führt – dorthin, wo ich Gott begegne.

5. Dezember


Tief in unserem Herzen sind wir voller Sehnsucht, voller Erwartung, dass etwas Überraschendes, Wundervolles auf uns zukommt. Das Wort „Advent“ bedeutet ja ankommen, abgeleitet: Ankunft. Wir erwarten Jesus, in dem die Liebe Gestalt gewinnt und neue Hoffnung anbricht, die die Herzen zur Freude und Frieden hin verwandelt. Lass ich es zu? Bin ich für ihn bereit?

6. Dezember


Viele erleben die Adventzeit als eine Zeit, in der sie rennen und hasten, in der sie davonlaufen. Advent heißt: sich auf die Reise machen zum eigenen Herzen. Sie ist länger als die vielen Wege durch die Geschäfte. Wir erwarten die Ankunft Jesu. Wir feiern Advent, damit er heute bei uns ankommen kann. Er ist immer bei uns. Aber sind wir bei ihm?


7. Dezember

Wer das Geheimnis von Weihnachten verstehen will, der baucht den Advent. Abenteuer Advent – das ist warten und lauschen, ob sich irgendwas tut. Das ist suchen und sich auf den Weg machen. Das ist mitten im Dunkel den Stern sehen und ihm trauen. Das ist Ausschau halten nach Gott in meinem Leben. Und damit fängt das Abendteuer an: Das Unsagbare hören, dem unglaublichen trauen, sich aufmachen, sich auf den Weg machen.

Andrea Schwarz

8. Dezember

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Jes 61, 10.

Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn.
Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.
Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils,
er hüllt mich in den Mantel der Rettung
und schmückt mich köstlich wie eine Braut.



9. Dezember

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

1. Strophe - Lied Macht hoch die Tür

10. Dezember

Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.

2. Strophe - Lied Macht hoch die Tür

11. Dezember


O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.

3. Strophe - Lied Macht hoch die Tür

12. Dezember


Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

4. Strophe - Lied Macht hoch die Tür

13. Dezember

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

5. Strophe - Lied Macht hoch die Tür

14. Dezember


Maria Kirchental

Das Bild des Adventskalender zeigt Maria Kirchental in den Lofer Bergen im Salzburger Land.

Seit 300 Jahren ist Maria Kirchental eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Viele Votivtafeln bezeugen den Glauben der Pilger und berichten von großen Heilstaten.

Der Ort "Maria Kirchental" liegt abgelegen in einem Hochtal. Die Wallfahrt und ein Besinnungshaus wird von Missionarinnen Christi und Patres der Gemeinschaft der Herz Jesu Missionare betreut.

15. Dezember

Rorate - Was ist das?

Roratemessen oder kurz Rorate sind Gottesdienste im Advent, die ursprünglich nur mir Kerzen illuminiert waren.

Als Eingangsgesang wird dabei  Rorate caeli desuper  „Tauet, Himmel, von oben“ aus dem alttestamentlichen Buch des Propheten Jesaja gesungen, das auch im Deutschen als das bekannte Lied "Tauet Himmel den Gerechten" vertont wurde.

Tauet, Himmel, den Gerechten,
Wolken, regnet ihn herab!
sprach das Volk in bangen Nächten,
dem Gott die Verheißung gab,
einst den Mittler selbst zu sehen
und zum Himmel einzugehen.
Denn verschlossen war das Tor,
bis ein Heiland trat hervor.

16


Freude

Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit.

(Karl Barth)

17


Reicher Mann und armer Mann

Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

(Bertold Brecht)

18


Welt der Weise

Wie die Biene Duft und Farbe an der Blume selbst nicht
leise schädigt, nur vom Honig nippend, wandle in der
Welt der Weise.

(Gautama Buddha)

19


Freunde

Freunde sind wie Sterne.
Sie leuchten uns in der Dunkelheit
und wärmen uns den Tag.

(© Monika Minder)

20


Nach Hause kommen

Nach Hause kommen, das ist es,
was das Kind von Betlehem allen schenken will,
die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

(Friedrich von Bodelschwingh)

21


Liebe zur Wahrheit

Nur die Liebe zur Wahrheit
schafft Wunder.

(Johannes Kepler)

22


Leere

Die Gier ist immer das Ergebnis
einer inneren Leere.

(Erich Fromm)

23


Kinder werden

Kinder müssen wir werden,
wenn wir das Beste erreichen wollen.

(Philipp Otto Runge)

24


Leben ist nicht einsam, weil ich weiss,
dass ich dein Gedanke bin.

(© Monika Minder)

Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.